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Spezielle Förderung für Migranten

Die städt. Kath. Hauptschule ist eine weiterführende Schule der Sekundarstufe I in öffentlicher Trägerschaft, an der die SchülerInnen nach den Grundsätzen der geltenden Richtlinien und Lehrpläne ausgebildet werden. Seit der Schulreform im Jahre 1968 gibt es an der Adolph-Kolping-Schule Köln besondere Klassen und Lerngruppen für Migranten und schulpflichtige zugewanderte Jugendliche.

Der/die SchülerIn nimmt am Unterricht der Klasse 10A bzw. 10B teil. Die Klassen 10AF bzw. 10BF sind im Sinne des Abschnitts 1.2.3. des Ge.Rd.Erl. d. KM u.d. MAGS vom 18.10.1998 besondere Lerngruppen, die auf der Grundlage der geltenden Richtlinien und Lehrpläne die Schüler mit dem Ziel fördern, den Sekundarabschluss I bzw. die FOS-Reife zu erreichen.

Diese besonderen Lerngruppen sind innerhalb einer Regelklasse 10 integriert:

 -  Die Schüler der besonderen Lerngruppen erhalten anstelle der Fremdsprache jeweils 4 Stunden Deutschförderunterricht, so dass sie nun neun  Deutschstunden erhalten.

 -  Im Rahmen unserer Silentien gibt es zusätzlichen Förderunterricht in Kleingruppen in den Fächern Deutsch und Englisch. Der Förderunterricht wird sowohl durch Lehrer als auch durch außerschulische Lehrkräfte durchgeführt. Für die Schüler bedeutet dies zwei tägliche Förderstunden im Rahmen des Silentiums im Internat (bzw. in der Schule).

·         Im Fach Englisch bestehen Liftkurse für Anfänger und Fortgeschrittene. Die Liftkurse sind Unterrichtsangebote, die zeitlich parallel zum normalen Englischunterricht als Einführungs- bzw. Weiterführungskurse speziell für Seiteneinsteiger,  spätausgesiedelte Schüler und Migranten geführt werden.

Nach Bedarf werden Vorbereitungskurse für die Feststellungsprüfungen in Polnisch und Russisch angeboten. Die Fremdsprachprüfungen werden an der Adolph-Kolping-Schule durchgeführt. Außerdem gibt es verschiedene Förderangebote der Schule, die innerhalb des Wahlpflichtfaches besucht werden können.

In diesem Zusammenhang wird auf die schulische Konzeption verwiesen, die durch folgende Kriterien geprägt ist:

 - Der Schwerpunkt der gesamten Unterrichtsarbeit liegt ähnlich wie in der Auffangklasse auf dem Erlernen der deutschen Sprache in Wort und Schrift.

 -  In den Sachfächern, z.B. Geschichte, Politik, Erdkunde, Biologie usw. orientiert sich das fachwissenschaftliche Angebot an den Lehrplänen und Richtlinien der Hauptschule. Dabei liegt jedoch der Schwerpunkt der unterrichtlichen Arbeit in der Aufarbeitung der sprachlichen Defizite.

 Zwischen der Adolph-Kolping-Schule und den beiden Kalker Internaten: Heimstatt St. Gereon und Nikolaus-Groß-Haus, besteht eine intensive Zusammenarbeit in der nachschulischen Betreuung und im Bereich der freiwilligen Arbeitsgemeinschaften.

Förderklassen

Schüler, die ohne oder nur mit geringen deutschen Sprachkenntnissen nach Deutschland kommen, werden so weit ausgebildet, dass sie später am Unterricht in einer Regelklasse teilnehmen oder einen Abschluss erreichen können. Dem Alter entsprechend werden diese Schüler in Lerngruppen (Vorbereitungsklassen) zusammengefasst. In diesen besonderen Klassen wird das Hauptfach Deutsch als Fremdsprache anfangs mit über der Hälfte der Wochenstundenzahl unterrichtet. Da die Schüler ein unterschiedliches Lerntempo haben und von Zeit zu Zeit neue Schüler dazu kommen, wird häufig mit innerer Differenzierung gearbeitet. Neben Mathematik werden auch einige andere Fächer unterrichtet, um die Schüler in den Fachwortschatz einzuführen.   Bei der Förderung wird Sprachvorwissen, Leistungsbereitschaft, Arbeits- und Sozialverhalten berücksichtigt. Lehrer mit Kenntnissen in Sprachen aus dem osteuropäischen Raum können Schüler und Eltern in deren Muttersprache beraten. Die Adolph-Kolping-Schule arbeitet auch hier mit den Heimen (Internaten) zusammen, wo zusätzliche Hausaufgabenbetreuung angeboten wird.

 

 

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Letzte Aktualisierung: Montag, 05. Dezember 2011 08:44.